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Islandpony

Um 871 ließen sich in Island norwegische Ansiedler nieder und brachten norwegische Ponys und Fjordpferde mit. Später kamen Pferde aus Schottland, Irland und der Insel Man, alles Pferde nordischen Typs dazu. Ab ca. 930 durften keine Pferde mehr auf die Insel eingefahren werden. So entstand das Islandpferd. Es ist zwischen 125 cm und 135 cm groß. Der Kopf ist lang und derb , die Kaumuskeln sind sehr ausgeprägt, der Rumpf ist kurz, die Gliedmaßen stark wobei der Unterarm kurz ist. Die Hufe sind hart und klein. Schopf , Mähne und Schweif sind sehr dicht und buschig. Das Fell ist hart und im Winter zottig und besitzt ein sehr warmes Unterfell. Es gibt die Isländer in vielen verschiedenen Farben doch ursprünglich waren sie grau und falb. Die Tiere zeichnen sich durch Härte, einen guten Orientierungssinn, sehr gutes Sehvermögen und Trittsicherheit aus. Das Besondere an diesem Pferd sind die 2 zusätzlichen Gangarten zum einen der Paß , der hohe Geschwindigkeiten erreichen kann aber nur für kurze Strecken eingesetzt wird , dabei fußen die Gliedmaßen der gleichen Seite fast gleichzeitig auf bzw. ab. Und zum Anderen der Tölt, den man als Schritt in höherer Geschwindigkeit bezeichnen kann. Auf hartem Untergrund hört man ihn als konstantes Viertakt-Stakkato. Eine Besonderheit dieser Rasse ist auch, dass sie erst mit 5 Jahren angeritten werden, da sie erst spät erwachsen sind. Außerdem ist das Islandpferd kein Stallpferd, die Ponys mögen es immer auf der Weide zustehen. Das dicke Winterfell hält sie warm und trocken, auch wenn es sehr kalt ist. Im Sommer brauchen sie allerdings einen Unterstand zum Schutz vor der prallen Sonne. Gelegentlich treten bei Isländern Probleme mit dem Sommerekzem auf.

Isländer