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Friese

Der Friese gehört mit zu den ältesten europäischen Rassen. Seine Entstehung liegt ca. 3000 Jahre zurück. Schon die alten Römer wussten ihre Leistungsfähigkeit zu schätzen. Der ursprüngliche Friese war ein nicht gerade ansehnliches Kaltblut und wurde dann mit orientalischem Blut gekreuzt, wodurch er schneller und wendiger wurde. Im 16./ 17. Jahrhundert wurde er stark von Andalusiern beeinflusst. Exportiert wurde der Friese nach ganz Europa und beeinflusste so viele Rassen. Er ist pechschwarz, weiße Abzeichen sind nicht erwünscht. Sein Stockmaß beträgt ca. 150cm bis 160cm. Der Friese hat einen langen schmalen Kopf, bewegliche Ohren, eine sehr dicke oft lange, gewellte, pechschwarze Mähne und seine Gliedmaßen sind mit Behang. Der Hals ist geschwungen, wird hoch getragen, die Schulter stark, der Widerrist ausgeprägt. Der Rumpf ist robust, die Kruppe stark. Typisch für den Friesen ist die hohe Knieaktion. Nach dem 1. Weltkrieg war er nur noch in der Landwirtschaft zu finden und starb fast aus. Gerettet wurde der Friese durch die Holländische Königliche Zuchtgesellschaft. Heute ist er wieder sehr beliebt und wird in die ganze Welt exportiert. Er findet Verwendung in Schauvorstellungen, im Zirkus und im Fahrsport, er dient als Traber im zweirädrigen Gig und ist auch als Reitpferd das auch höhere Lektionen der Dressur erlernen kann beliebt.

Friese