Pferderassen
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Araber (A)Araber

Ein Pferd mit deutlichen arabischen Eigenschaften in etwas größerem Rahmen.

Anglo-Araber (AA)

Der Anglo-Araber soll die positiven Eigenschaften beider Ausgangsrassen insich vereinigen. Die des Arabers (AV) und die des Englischen Vollblüters, derAnteil beider Ausgangsrassen darf 25 % nicht unterschreiten.

Anglo-Arabisches Vollblut

Bei dieser Rasse muss ein Elternteil Arabischer , der andere EnglischerVollblüter sein.

Vorbuch

Die Pferde dieser Abteilung müssen 50% des oben genannten Blutes führen. Im 2.Araberzuchtverband, dem Zuchtverband für Shagya-Araber, Anglo-Araber und Araber e.V. (ZSAA) waren 1996 ca. 462 Stuten und 82 Hengste. Das arabische Pferd hat in der Vergangenheit zur Veredelung derWarmblutzucht beigetragen, heute wird es nur noch sehr wenig eingesetzt. Jedoch besteht sein Einfluss weiter fort z.B. durch den hannoverschen Hengst Kurier von Kurde(AA), nicht zu vergessen die Hengste Burnus (AA) und Matcho (AA), beides Väter zahlreicher Leistungspferde.

 

 
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Arabisches Vollblut

Älteste Südpferderasse der Welt, auf der arabischen Halbinsel gezüchtet. Der heutige Vollblutaraber wird auf die Stämme Kuhayalan, Saqlawi und Muniqi zurückgeführt. Diese Rasse zeichnet ein kleiner hechtförmiger Kopf mit eingesenkten Nasenrücken , kleine Maul und große Stirnpartie, weit hervortretende , ausdrucksvolle Augen mit feingeformten Ohren aus. Typisch ist der hochgetragene Schweif mit auffälligem Bogen. Sie sind ca. 145cm bis 158cm groß. Das Arabische Vollblut ist für seine eleganten Bewegungen berühmt, die hauptsächlich im Galopp gut zu sehen sind. Der Trab hat viel Knieaktion, der Schritt ist schwächste Gangart dieser Rasse. Alle Gangarten sind harmonisch und elastisch aber wenig raumgreifend. Die Vollblutaraberzucht wird seit mehr als 5000 Jahren betrieben. Mohammed hatte den Stämmen des Nehschd das Arabische Vollblut zun Zeltgenossen gegeben und immer wieder ermahnt diese Rasse rein zu halten. Die Wüstenbeduinen nahmen das sehr ernst und achteten stets darauf, dass sich ein Pferd dessen Stammbaum Lücken aufwies nicht fortpflanzte. Selbst feindlichen Stämmen die Pferde gestohlen hatten teilte man die Stammbäume mit um die Reinheit der Rasse aufrechtzuerhalten. Nur die härtesten Tiere konnten den Ansprüchen tagelanger Jagd- und Eroberungszüge standhalten und auch nur diese Tiere wurden für die Zucht ausgewählt. Es wurde oft Inzucht betrieben um die positiven Eigenschaften noch zu verstärken. Das arabische Vollblut trägt in der Warmblutzucht das Kürzel „ox" hinter dem Namen der Kennzeichnung der Rasse. Die aus dem Orient importierten Pferde erhielten hinter dem Namen „ Or.Ar."= Originalaraber, die Nachzuchten dieser Pferde erhalten ein AV= Arabisches Vollblut.

 
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Englisches Vollblut

 

Dies sind Pferde deren Abstammung lückenlos bis auf die englischen Vorfahren nachzuvollziehen ist. Diese sind im 1. Band des 1783 herausgegebenen General Stud Book aufgeführt. Diese Rasse ist aus der Anpaarung von den kleinen ,zähen Galloways mit Orientalen entstanden. Die Stammväter der Vollblutzucht sind die 3 arabischen Hengste Byerley Turc, Darley Arabian und Godolphin Barb. Der englische Vollblüter wird seit ca. 300 Jahren auf Rennleistung gezüchtet. Die ersten Aufzeichnungen von Rennen stammen aus dem Jahre 1709. Seit dem Jahre 1727 existiert in England ein Rennkalender. Die Auslese der Pferde erfolgte durch Leistungsprüfungen und machte die Rasse zu besonders ausdauernden und harten Pferden. Der Vollblüter zeichnet sich durch Härte, Schnelligkeit und Regenerationsvermögen aus, wird ca. bis 1,70m groß und ist zierlich gebaut mit kräftigem muskulösem Körper. Der Kopf ist eher klein und keilförmig mit breiter Stirn und ausdrucksvollen Augen. Der Hals ist stolz gebogen, der Widerrist ausgeprägt und der Rücken kurz und kräftig. Die Beine des Blüters sind trocken und hart und seine feine Haut lässt die Aderung deutlich erkennen, die Behaarung ist dünn und seidig. Die Vollblüter dienen heute noch zur Veredelung bei der Zucht von Warmblutpferden, denen es Gesundheit, Härte, Geschmeidigkeit und Leistungswillen vererben kann. Auf keinen Fall dürfen aber durch die Vollblutzufuhr die wertvollen Gene der Warmblutpopulation verdrängt werden. In Deutschland strebt man zur Zeit einen Anteil an Stutenbedeckungen durch Vollbluthengste von ca. 8 bis 10 % an. Das Zuchtbuch für Vollblüter ist das 1847 erstmals herausgegebene „ Allgemeine Deutsche Gestütbuch" ( ADGB), geführt vom Direktorium für Vollblutzucht und Rennen mit Sitz in Köln. Nach dem 2. Weltkrieg waren es nur 450 Stuten; 1996 bereits 2770 Stuten. Das Direktorium ist auch für die Durchführung der Rennen verantwortlich.

Vollblüter 

 

 
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Andalusier

Alte spanische Pferderasse Abk.: PRE= Pura Raza Espanol aus dem 16. Jahrhundert. Hauptgestüt: Jerez de la Frontera Über den Ursprung des spanischen Pferdes wird gestritten. Vom karthagischen Feldherrn Hasdrubal wurden numidische Stute mit nach Spanien gebracht, diese konnten unheimlich schnell laufen. Sie wurden frei gelassen und lebten wild auf der Pyrenäenhalbinsel. Ca. 200 vor Chr. Wurden sie von den Römern gezähmt. Als die Römer aus Spanien abzogen wurden sie wieder sich selbst überlassen und so konnten sie sich über 600 Jahre ohne menschliche Eingriffe fortpflanzen. Aber als die germanischen Barbaren einen Teil Spaniens eroberten, entwickelte sich langsam ein richtiger Pferdetyp aus den Kreuzungen zwischen den Pferden rein germanischen Typs die sich mit den einheimischen spanischen Pferden kreuzten. Als dann die Mauren in Spanien einfielen, brachten sie Berberpferde mit. So entstand aus der Kreuzung von Berbern, iberischen Pferden und germanischen Pferden das spanische Pferd. Um nun die Pferde noch schneller zu machen wurden sie ab dem 11. Jahrhundert mit orientalischem Blut gekreuzt.
Andalusier

 
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