Rund ums Pferd
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Andalusier

Alte spanische Pferderasse Abk.: PRE= Pura Raza Espanol aus dem 16. Jahrhundert. Hauptgestüt: Jerez de la Frontera Über den Ursprung des spanischen Pferdes wird gestritten. Vom karthagischen Feldherrn Hasdrubal wurden numidische Stute mit nach Spanien gebracht, diese konnten unheimlich schnell laufen. Sie wurden frei gelassen und lebten wild auf der Pyrenäenhalbinsel. Ca. 200 vor Chr. Wurden sie von den Römern gezähmt. Als die Römer aus Spanien abzogen wurden sie wieder sich selbst überlassen und so konnten sie sich über 600 Jahre ohne menschliche Eingriffe fortpflanzen. Aber als die germanischen Barbaren einen Teil Spaniens eroberten, entwickelte sich langsam ein richtiger Pferdetyp aus den Kreuzungen zwischen den Pferden rein germanischen Typs die sich mit den einheimischen spanischen Pferden kreuzten. Als dann die Mauren in Spanien einfielen, brachten sie Berberpferde mit. So entstand aus der Kreuzung von Berbern, iberischen Pferden und germanischen Pferden das spanische Pferd. Um nun die Pferde noch schneller zu machen wurden sie ab dem 11. Jahrhundert mit orientalischem Blut gekreuzt.
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Friese

Der Friese gehört mit zu den ältesten europäischen Rassen. Seine Entstehung liegt ca. 3000 Jahre zurück. Schon die alten Römer wussten ihre Leistungsfähigkeit zu schätzen. Der ursprüngliche Friese war ein nicht gerade ansehnliches Kaltblut und wurde dann mit orientalischem Blut gekreuzt, wodurch er schneller und wendiger wurde. Im 16./ 17. Jahrhundert wurde er stark von Andalusiern beeinflusst. Exportiert wurde der Friese nach ganz Europa und beeinflusste so viele Rassen. Er ist pechschwarz, weiße Abzeichen sind nicht erwünscht. Sein Stockmaß beträgt ca. 150cm bis 160cm. Der Friese hat einen langen schmalen Kopf, bewegliche Ohren, eine sehr dicke oft lange, gewellte, pechschwarze Mähne und seine Gliedmaßen sind mit Behang. Der Hals ist geschwungen, wird hoch getragen, die Schulter stark, der Widerrist ausgeprägt. Der Rumpf ist robust, die Kruppe stark. Typisch für den Friesen ist die hohe Knieaktion. Nach dem 1. Weltkrieg war er nur noch in der Landwirtschaft zu finden und starb fast aus. Gerettet wurde der Friese durch die Holländische Königliche Zuchtgesellschaft. Heute ist er wieder sehr beliebt und wird in die ganze Welt exportiert. Er findet Verwendung in Schauvorstellungen, im Zirkus und im Fahrsport, er dient als Traber im zweirädrigen Gig und ist auch als Reitpferd das auch höhere Lektionen der Dressur erlernen kann beliebt.

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