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Fahren

Noch bevor man das Pferd als Reitpferd entdeckte , nutzte man es als Wagenpferd. Vor ca. 4500 Jahren zogen die Pferde zwischen Euphrat uns Tigris erstmals einen Wagen. Vor allem im alten Ägypten waren die Pferde als Zugtiere der Kampfwagen beliebt geworden. Durch die Pferdewagen war man wesentlich mobiler und schneller unterwegs, sodass diese auch die Entwicklung des Handels, der Kultur und der Landwirtschaft zur Folge hatte. Auch die Wagen wurden immer weiter entwickelt . 1828 wurde in Paris die erste Straßenbahn von Pferden gezogen. Aber vor allem die Adligen entdeckten die Vorzüge für sich und machten in der Pferdekutsche Ausflüge. Woraus sich dann das Fahren als Freizeitgestaltung und Hobby entwickelte. Das Fahren wird vielseitig genutzt sei für Kremserfahrten, Hochzeitskutschen, Kutschfahrten im Allgemeinen aber auch als eigenständiger Turniersport hat sich das Fahren behauptet. Die meisten Fahrturniere setzen sich aus Dressur, Gelände, Gelände- und Streckenfahrt und dem Hindernisfahren zusammen. Diese Wettbewerbe werden in Einzelprüfungen bestritten oder aber auch als kombinierte Prüfungen. In der Dressur wird auf einem Viereck gefahren ( bei Pferden 40 x 100m) und es werden Ausbildungsstand und Hilfengebung bewertet. Im Gelände und auf Streckenfahrten müssen 3 Phasen überwunden werden. Phase A ist eine Wegstrecke bei der die Gangart beliebig ist, Phase D ist eine Schrittstrecke und Phase E ist eine Geländestrecke mit festen Hindernissen bei der die Gangart beliebig ist. Bevor man ein Pferd das erste Mal anspannen kann muss man es mit Doppellonge, Geschirr und Schleppe ausbilden. Mit der Doppellonge lassen sich die Einwirkung auf das Maul üben und das Pferd kann sich daran gewöhnen , aber es wird auch Muskulatur aufgebaut. Auch hier ist zu beachten, das Takt und Losgelassenheit beibehalten und verbessert werden. Ist die Arbeit mit der Doppellonge abgeschlossen kann zu Schleppenarbeit übergegangen werden. Wenn das auf beiden Händen in Schritt und Trab funktioniert kann mit dem Einspannen begonnen werden. Zum ersten Einspannen werden drei Personen benötigt. Am Besten man spannt das Pferd zusammen mit einem erfahrenen Pferd an.

Fahrsystem nach Achenbach

Dies ist das bekannteste Fahrsystem und wurde nach Benno von Achenbach benannt. Das Merkmal dieses Fahrsystems sind: Das durch die senkrechte Stellung der Hände in Grund- und Dressurhaltung kleinere Wendungen allein durch drehen der Handgelenke möglich ist.

Ausrüstung des Pferdes

Es gibt zwei Geschirrarten, das Brustblattgeschirr und das Kumtgeschirr. Außerdem benötigt man einen Fahrzaum. Dieser besteht aus Genickstück mit angenähter Blendriemenschnalle, dem Blendriemen, den Backenstücken mit Scheuklappen.

Fahrabzeichen

Voraussetzung für ein Fahrabzeichen ist der Basispass. Es ist von Vorteil wenn man im Straßenverkehr fahren möchte eine Fahrabzeichen zu besitzen, außerdem kann man dadurch Vergünstigungen bei der Versicherung erhalten. Um an Fahrturnieren teilnehmen zu können muss man ein Fahrabzeichen abgelegt haben.

Der Wagen

Ein Wagen muss so gebaut sein, dass er den Pferden und dem Kutscher auf dem Bock die Arbeit erleichtert. Es gibt viele verschiedene Wagen:

Show-Phaeton-Einspänner,Phaeton Exklusiv, Einspänner Marathon Wagen, Zweispänner Marathon Wagen

 

Links zum Weiterlesen:

www.fahrsport-aktuell.de

www.fahrsport-live.de

www.fahrsport-wuppertal.de

www.fahrsport-tischer.de

www.kutschen.com

 
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